Kupferspirale
0,3 – 3
Die Kupferspirale ist eine hormonfreie Verhütungsmethode, das aus einem kleinen, meistens T-förmigen Kunststoffstück besteht, welches mit einem Kupferdraht umwickelt ist. Es gibt auch eine Kupferkette oder einen Kupferperlenball.
Sie werden von einer Frauenärztin oder einem Frauenarzt in die Gebärmutter eingelegt und können dort je nach Modell zwischen drei bis zehn Jahre verbleiben. Durch die Abgabe von kleinsten Kupferteilchen (Ionen) wird die Beweglichkeit der Spermien eingeschränkt, sodass diese nicht zur Eizelle gelangen können. Außerdem wird die Schleimhaut der Gebärmutter so verändert, dass sich eine befruchtete Eizelle nicht gut einnisten kann.
Die Regelblutung kann sich unter der Kupferspirale verändern: Sie kann länger, stärker oder auch schmerzhafter werden. Besprich vorab mit deiner Frauenärztin oder deinem Frauenarzt, ob diese Methode für dich infrage kommt.
Da sie keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen bietet, solltet ihr zusätzlich ein Kondom benutzen.